Medienfonds

Sehen Sie die Chancen des Film-, Fernseh- und Medienmarktes? Die Medienbranche boomt! Die Sendezeit der bestehenden und neuen Sender muß gefüllt werden.

 

  • Die Produktlinie Medienfonds bietet Anlegern die Möglichkeit sich an "unternehmerischen" Fonds als Kommanditist ab € 10.000,- zu beteiligen. Medienfonds sammeln Anlegerkapital, um dieses für nationale und/oder internationale Filmprojekte zu investieren. Es handelt sich hier um Co-Produktionen mit professionellen Filmproduktionsfirmen. MeisT werden Filme für Kino, TV und Video produziert.
  • Medienfonds bieten meist Absicherungen und Kontrollen: Die Absicherung der Produktionskosten durch "completion bonds" schützt ganz oder teilweise vor höheren, als geplanten Produktionskosten. Die Absicherung gegen event. Schutzrechtsverletzungen wird durch eine Versicherung gegen "error and omissions" vorgenommen. Es werden Rückflußgarantien vereinbart. Durch "Collektoren" finden Einnahmekontrollen und faire Verteilung der Einnahmen statt.

  • Es gilt das Akivierungsverbot für immaterielle Wirtschaftsgüter, d.h. ein Film ist laut deutschem Steuerrecht für seinen Fabrikanten ein "immaterielles Wirtschaftsgut". Damit firmiert ein Investor in einem Filmfonds, die meisten in Form einer verschachtelten Kommanditgesellschaft, nicht als Anleger, sondern als Filmproduzent und kann den gesamtenAnlagebetrag von der Steuer absetzen.
  • Aus diesem Grund haben Medienfonds bei Anlegern in den vergangenen Jahren einen großen Aufschwung erlebt, weil diese im Vergleich zur Abschreibung attraktivere steuerliche Möglichkeiten boten. So konnten Investoren hohe Anfangsverluste aus der Filmproduktion in kurzer Zeit einsetzen und mit anderen Einkünften verrechnen.
  • Nach dem neuen Medienerlaß des Finanzministeriums vom 1.August 2003 ist dies nun aber nur noch möglich, wenn Fondsinvestoren selbst aktiv wsentlichen Einfluß auf die Filmproduktion nehmen und alle wirtschaftlichen Folgen verantworten. Dies kann etwa durch die Wahl eines Beirates aus ihrer Mitte geschehen, wobei dieser erst gebildet werden darf, wenn mindestens die Hälfte des eingesammelten Kapitals eingezahlt wurde.
  • Worauf ist zu achten:
    • Die "weichen" Kosten sollten nicht mehr als 10 bis 12 % des angelegten Kapitals ausmachen.
    • Die Fonds sollten sich bei einer garantierten Mindestrendite und unter Einbeziehung des Steuereffektes immer noch rechnen: Die Medienbranche ist ein unsicheres Pflaster. Wirklich vorhersagen, ob ein Film ein Erfolg wird , kann kaum jemand!
    • Es macht Sinn sich vorher über die Filmprojekte des Fonds zu informieren. Keine "blind.pools".
    • Filmfonds machen nur für wirklich vermögende Anleger mit hoher Steuerprogression Sinn.

 

 

Fordern Sie die vollständigen Unterlagen für Medienfonds über das Web-Formular an. Allerdings sollte in diesem Anlagesegment die weitere steuerliche Entwicklung abgewartet werden.